Ein Sensei auf Abwegen

Kleine Japan-Reise

 

Nach monatelangen Vorbereitungen war es Ende Juli soweit – der große Sprung zu meiner Forschungsreise nach Asien stand bevor. Elf Stunden Flug über Sibirien und ich stand plötzlich in Tokyo, einer der größten Städte der Welt. Was ich dort in sechs Wochen erlebte, es war viel und es war gut. Ich mach’s mal kurz mit ein paar Erinnerungen im Schnelldurchlauf: Japaner – freundlich, respektvoll, angepasst/Tokyo – zu groß für 6 Wochen, viel neu, wenig alt, aufgeräumt, monoton aber mit sehr netten Ecken/Japan – Städte, Tempel, Wälder, Küsten, Inseln: vielseitig, fahrt hin/Taiwan – anders als Japan: lauter, schneller, bunter, offener und sehr interessant/Sushi und Sashimi – sehr lecker und billiger als bei uns/Wohnen – teuer, eng, besser mit Klimaanlage/Sake – nur einmal probiert, sehr weich und angenehm/Bier – trinkbar!/Tempel – obwohl häufig aus Plastik sehr schön/U-Bahn und Menschenmassen – funktioniert/August – 30° = angenehm kühl/Miyajima – Paradies auf einer Insel/Hiroshima – schwer zu begreifen, klapprige Trambahnen mit Tiefkühlfunktion, gute Küche und buntes Nachtleben/Kyoto – 1000 Tempel und Paläste, Geishas, nette Kneipenmeile/Preise – mit etwas Übung erschwinglich, aber teuer geht auch/Verpackungen – ordentlich und hübsch, zuviel Plastik/Caffee Veloce – billig und gut (bis auf den Algenkaffee)/Männer – immer schwarze Hose, weißes Hemd/Frauen – Sushi scheint gut zu sein für die Figur/Geishas – wenns sche macht/Mangas – abgefahren, echt abgefahren/Automaten – für alles und überall/Gebrauchte Höschen-Automaten – zu teuer/Spielsucht – verbreitet/Shibuya – bunt, laut, witzig/Ginza – wer schon immer mal teuer shoppen wollte/Ramen – leckere Suppe/Gärten – ziemlich gut/Universität – fleißig/Budo – ab und zu mal ein Dojo/Regeln und Disziplin – wichtig…Japan zeigt, dass es auch respektvoll, höflich und vernünftig geht. Wär schön, manchmal ein bisschen Japan hier zu haben…

Euer Sensei Martin